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Weiterbildung und Fortbildung in der Krise - jetzt erst recht!
Nach einer Studie der Bundesagentur für Arbeit ist auch in der Krise das Bewusstsein bei Unternehmen und Arbeitnehmern für die Wichtigkeit der beruflichen Weiterbildung ungebrochen, im Gegenteil: Gerade jetzt ist für viele Angestellte das Erlernen von neuen Fähigkeiten enorm wichtig. Allerdings ist ebenso deutlich zu beobachten, dass zwischen Denken und Handeln hier noch eine große Diskrepanz herrscht. 80% der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen sind der Meinung, dass Weiterbildung wichtig ist, allerdings nahm nur jeder zweite dann auch tatsächlich an einer Fortbildungsmaßnahme teil.
Insbesondere in der Gruppe derjeniger, wie wenig verdienen, ist die Weiterbildung nicht sonderlich verbreitet. Hier ist die Quote der Fortbildungsbesuchenden nur 5%, während fast drei Viertel der Hochqualifizierten sich stetig weiterbildet. Das Fazit: Hat man bereits ein hohes Bildungsniveau, scheint man auch dazu zu neigen, sich fortzubilden. Wenn nicht, muss man oft noch von den Vorzügen einer Weiterbildungsmaßnahme überzeugt werden.
Wichtig ist die Fortbildung jetzt übrigens auch für Unternehmen: Der Fachkräftemangel ist eine stetige Bedrohung für die Wirtschaftslage. In Krisenzeiten ist die Bereitschaft zu Fortbildungsmaßnahmen grundsätzlich höher, insofern sollten Unternehmen dies jetzt ausnutzen. Denn dafür stehen sogar Zuschüsse der Bundesagentur für Arbeit bereit.
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